ÖGfMM AG „Musikpsychologie und Coaching“

Leiterin der Arbeitsgruppe: Angela Büche

Das Ziel der Arbeitsgruppe sind die Koordination und Vernetzung von Aktivitäten im Bereich der Musikpsychologie und Coaching sowie die Inputgestaltung zu Aspekten des musikalischen Erlebens, Verhaltens und der musikalischen Entwicklung.

Musikpsychologie

Musikpsychologie ist die Brücke zwischen Mensch und Musik, sei es beim selber Musizieren oder beim Zuhören. Alles, was ein/e Künstler/in bei der Darbietung von Musik tut, ist mit Psychologie in Verbindung – und alles, was das Publikum wahrnimmt, ist von Psychologie beeinflusst: denken Sie an die Einstellung zur „Sache“, das Faktum der subjektiven Wahrnehmung und phänomenalen Welt, die Einflüsse der Persönlichkeit, das Vorhandensein bzw. Nichtvorhandensein der Kommunikationsbereitschaft mit dem Publikum und den „Mitstreitern“, etc. Die Musikpsychologie befasst sich also mit dem Erleben von Musik, mit dem Verhalten unter Einfluss von Musik und mit den Wirkungen von Musik.

MusikerInnenpsychologie

Initiert durch einen Impulsvortrag von Stephan Mantsch bei der 2. Jahrestagung der ÖGfMM am 25.März 2011 an der Musikuniversität Wien wird sich die Arbeitsgruppe Musikpsychologie in nächster Zeit vorrangig mit den Möglkichkeiten der Entwicklung einer MusikerInnenpsychologie beschäftigen: Unter dem Begriff MusikerInnenpsychologie ist die maßgeschneiderte psychologisceh Betreuung von MusikerInnen zu verstehen. Als angewandte Disziplin stützt sich die MusikerInnenpsychologie auf Kenntnisse und Erfahrungen der Klinischen- und Gesundheitspsychologie, der Sportpsychologie und der Musikpsychologie. Einerseits soll am Aufbau einer Infrastruktur für die psychologische Betreuung von MusikerInnen in Österreich gearbeitet werden und andererseits sollen zwei zentrale Tätigkeitsbereiche: die psychologische Beratung/Behandlung und das psychologisch-orientierte Training (PoT) von MusikerInnen weiter entwickelt und systematisiert werden.

Mitwirkung

Sollten Sie zu einem der oben genannten Themen theoretisch (Literatur, Studien, Buchtips, Modelle, Konzepte für wissenschaftliche Arbeiten, etc.) oder praktisch (Referat, Training, Workshop, Therapie, Einzel- oder Gruppenveranstaltung, Buchbesprechung, Reflexion einer wissenschaftlichen Studie, etc.) etwas beitragen können oder eine neue Idee zur psychologischen Seite der Musikermedizin haben, bitte ich um ein mail an die ÖGfMM. Außerdem suche ich Personen, die in Forschungseinrichtungen (Universitäten, Fachhochschulen) tätig sind und in dieser Arbeitsgruppe entstehende Forschungsideen unterstützen bzw. durchführen können. Menschen, die in Musikschulen, Konservatorien oder Universitäten lehren und sich vorstellen können, Themen und Lehrinhalte, die in obiger Liste angeführt sind, in ihren Unterricht zu integrieren, ersuche ich ebenfalls um Kontaktaufnahme. Die Formen der Kooperation sind vielfältig. Langfristiges Ziel soll die Etablierung eines musikpsychologischen Verständnisses in jeder Ausbildungseinrichtung sein, um den zukünftigen Musikern gesundes, glückliches und perfektes Musizieren zu ermöglichen.

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